80 Jahre – jung gebliebene 32er

Stiftungsfest

Am Sonntag, dem 25. September 2011, feierten die Further Scheibenschützen direkt am Morgen nach der Krönung der neuen Gesellschaftskönige ihr 80. Stiftungsfest. Sie begannen den Tag mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Heilig Geist, die von unserem Präses und Stadtdechanten Hans-Günter Korr zelebriert wurde. In seiner eindrucksvollen Predigt ging unser Präses auf die besondere Motivation der Gründer der ursprünglich als St. Antonius-Kompanie ins Leben gerufenen 32er ein. Diese Motivation spiegelt sich auch heute noch im aktiven Einsatz des Korps für die Ideale der historischen Schützenbruderschaft „Für Glaube, Sitte und Heimat“ wider. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen Musiker des Bundesfanfarenkorps und Organist und Kantor Guido Harzen.

Nach der eindrucksvollen Messe marschierten die 32er mit zahlreichen Abordnungen befreundeter Korps unter musikalischer Führung des Bundestambourkorps Novesia, des Blasorchester Praest und des Bundesfanfarenkorps der Gesellschaft zum Thomas-Morus-Haus. Hier feierten die 32er mit ihren Gästen, von denen viele dem Wunsch der jubilierenden Gesellschaft nachkamen und in Unform teilnahmen, im Rahmen eines musikalischen Frühschoppens ihr 80. Stiftungsfest. Begrüßen konnte der erste Vorsitzende Jochen Hennen an diesem Morgen Abordnungen vieler Further Korps und ganz besonders Schützenkönig Dirk II. Mainz und Korpskönig Karl IV. Büssing sowie Jungschützenkönig Alexander I. Kinna.. Im Anschluss hob er einige Eckdaten der Entwicklung der Gesellschaft aus der Zeit des Neuaufbaus nach dem Krieg hervor.

Im Anschluss gratulierte unser Schützenpräsident Rolf Stein den Scheibenschützen seitens der Bruderschaft zu Ihrem Stiftungsfest. In seiner kurzen Ansprache hob er die Vielfältigkeit der Gesellschaft und die gute Jugendarbeit sowie die Erfolge im Schießsport hervor. Die musikalische Untermalung des Morgens lag in den bewährten Händen der Musiker des Bundestambourkorps Novesia, des Blasorchester Praest und des Bundesfanfarenkorps.

Eine besondere Überraschung für das jubilierende Korps war der Besuch von Bischof Marzinkowski, der über seine missionarische Arbeit in Afrika, die die Scheibenschützen spontan mit einer Geldspende unterstützten, berichtete. Im Anschluss spielten die drei Klangkörper weitere musikalische Leckerbissen und man feierte in gemütlicher Runde bis in den Nachmittag hinein.

(kb)